Montag, Juni 15, 2009

...und wir sind immer noch da....:)

Es folgt ein Bericht zum Thema Gammeln. Für alle die nicht dabei waren zum posen und für alle die dabei waren und es nicht mehr wissen. Aber vor allem um hier wieder was hinzuschreiben.

Jetz gehts los!

Wir waren dieses Jahr mal wieder in Auer:


Allerdings nich wegen TT sondern nur zum aussteigen. Dazu hatten wir jetz echt mal so richtig eine Aussteigerhütte gemietet, die aber trotzdem nicht allzu weit von der Liftstation weg gewesen war. Das war jetzt der Einleitungsteil schonmal. Abschließen noch dieses Bild:



Hier sieht man die Hütte aus dem Aussteigerhüttenwinkel. Jetzt folgt der detaillierte Hauptteil des Berichts.

Hier gehts weiter!

Tag 0 (Festivaltag).
Eigentlich der 11. aber jetz mal kurz 0, klingt irgendwie cool.

Teil 1 von 2 der Gammler versammeln sich in der Barbara um Marian abzuholen. Dies passiert so gegen 12 Uhr Mittags, ct. Gleichzeitig "vergisst" Joe drei Einheiten Zuchini und Pilse. Fast auch die Wings, aber ich bin ja auch noch da und ich raff. Das alles was nicht vergessen wurde (also zb. 2 Gitarren) wird jetzt in 2 Autos verteilt. Zusätzlich noch Ivonne & Joe & Flo (Metal) & Chrissi (Schwuli) & Lana (Cron, Maria) und ich (der Betäuber). Ivonne & Joe haben keine Klammer abgekriegt, also bevor die traurig werden: (Berg- & Saufziege) (Langsamer Robel Lulli). Dann wie gesagt zum Marian (schwarze Einheit). Nach kurzer Zeit gabs auch schon den ersten Stau (immer wenn wir irgendo hinfahrn gibts das). Die Freude war groß, weil jetzt konnte man das erste Fass aufraffen.


Ab und zu hat dann sogar der Joe auch bissle Schaum abgekriegt, dann war der aber plötzlich zu voll um mit den Anweisungen des Map24-Plans klar zu kommen.

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Auszug aus dem Plan:

Verlassen Sie die Kellhofstraße, Bucher Landesstraße (L14) und fahren weiter geradeaus auf die Bucherstraße, Bucher Landesstraße (L14).

Verlassen Sie die Bucherstraße, Bucher Landesstraße (L14) und fahren weiter geradeaus auf die Bucher Landesstraße (L14).

Verlassen Sie die Bucher Landesstraße (L14) und fahren weiter geradeaus auf die Buch, Bucher Landesstraße (L14).

Verlassen Sie die Buch, Bucher Landesstraße (L14) und fahren weiter geradeaus auf die Bucher Landesstraße (L14).

Verlassen Sie die Bucher Landesstraße (L14) und fahren weiter geradeaus auf die Bühel-Fischbach, Bucher Landesstraße (L14).

Verlassen Sie die Bühel-Fischbach, Bucher Landesstraße (L14) und fahren weiter geradeaus auf die Lebür, Bucher Landesstraße (L14).


...

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So etwa gegen später kommen wir auch schon in Andelsdings beim Hotel Sonnenhof an, das Hotel dient der Schlüsselübergabe, allerdings nicht im Hotel. Da war nur Saufen drin und Frauen. Von beidem viel. Trotzdem sin wir wieder weg (warum eigentlich?). Jetz gings noch schnell durch Bizau und Bezau (andersrum), noch einmal rum und num und dann endlich losgammeln. Fass Nummer eins ist jetzt fast leer, Chrissi und Cron fast voll.



Es wird noch schnell der Durchlaufkühler mit Bier und Joster befüllt und dann weiß ich nich mehr so genau.


Ach doch, wir haben angefangen zu essen nachdem Ivonne das Fenster zerwütet hat. Gugst du hier:



Das Fenster sieht man nicht, aber das is auch nich fotogen. Die Klogrube daneben auch nich. Joe auch nich. Deshalb sieht man hier Ivonne. Und heute is Festivaltag. Lecker lecker Fisch, aus der Dose. Und Bros und Wurst und Wurst und Wurst. Und Käse. Wir hatten keinen Speck.



Danach kam rote Materie und mein Geburtstagswunsch alles davon zu trinken (obwohl ich zu der Zeit noch nicht Geburtstag hatte, ich hatte nämlich an Tag 1). Wunsch wurde trotzdem erfüllt. Lecker :) Irgendwann gings dann ins Bett.


Zusammenfassung
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200 Jahre Musik
50 Jahre Hauptschule
Erster Tag wach
Fenster gehören nicht zum Aussteigerurlaub
Kein Speck
Auch kein Joster
Kaum noch Bier
Alle Tage sind bunt. Mir ist langweilig.
Alles vorbereitet für den ersten Kater



Tag 1 (nicht Donnerstag).

Der Tag beginnt mit Krach. Der Rasenmähermann ist eingetroffen. Daraus resultiert direkt Kater. Kurz darauf versteckt Maria Cron Joster aus Lana im hohen Gras (für Notzeiten). Warum sieht man auf dem Foto von Tag 0 hier:


Es folgt Frühstück (Eis, Weißwürste und Weißbier im Wesentlichen). Von nun an sollte gegammelt werden. Deshalb wurde schnell das Sonnensegel im Schatten aufgebaut. Der Rasenmähermann sagt anschließend wir sollen das wieder abbauen. Läuft.

Tag 1 ist außerdem Tag 0 für Teil 2 von 2 der Gammler und Britta auch. Britta war schneller. Es folgen jetzt ausschnittsweise alle SMS die wo zwischen Sabbl und mir ausgetauscht geworden sind.

Matthias:
Bringt bitte noch 20 flaschen joster mit... Bier reicht glaub auch nich, aber das sehn wir dann. Gratulier mir jetz übrigens mal. So.

Sabbl:
Ich bring nix mit. Und ich gratulier auch nicht.

Sabbl:
Im ernst, muss ich noch was bringen?

Matthias:
Im ernst. 20 flaschen joster.

Sabbl:
Niemals.

Matthias:
Doch. Mehr Joster!

Matthias:
Du bist der Joster. Bring den Joster.

Sabbl:
Ich versteh nix und will eine zweite meinung hören.

Matthias:
Ok. Chrissi sagt: mehr Joster!

Sabbl:
Sag jetz ernsthaft.

Matthias:
Das is ernst. Es ist arg.

Matthias:
Oh, ganz wichtig... Bitte bring Capri mit. So nen großen pack, 12 sin drin glaub. Also das eis, nich das getränk. Hier gibts nur seltsames Zeug.

Sabbl:
Das schmilzt du ei

Matthias:
Wieso? Beeilt euch halt...

Sabbl:
Sind jetzt endlich los. Bis dann

Sabbl:
Wasserpumpe kaputt. kriegen leihwagen. weiß nicht wie lang das dauert.

Matthias:
Dann schmilzt ja das capri... :(

Sabbl:
Damit haben wir den Motor gekühlt.

Matthias:
Mit Joster und capri? Nein! Aaaah!

Sabbl:
Ne joster ist noch da.

Matthias:
Vorsicht vor dem volker. Lass den nich allein mit dem Joster. Gefahr.


Irgendwann dann waren alle da und kurz später der neue Joster wieder fast weg (Volkereffekt).


Außerdem ist Mexikotag.



Dann is aus, ich weiß nix mehr.


Doch, beim Risiko hab ich noch gewonnen und zwar auf Grund enormer spielerischer Leistung. Vielleicht war das auch erst morgen. Keine Ahnung. Auf jeden Fall wurde Marian vernichtet. Nur nicht von mir. Chrissi weiß auch nix mehr.


Zusammenfassung
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Volkereffekt entdeckt (1 Tag Volkereffekt)
200 Jahre Musik
2 Tage wach
Rasen mähen macht dick
Rasen mähen is doof
Nicht durchs hohe Gras laufen
Joster ist rot
Es wird hier zu bunt
Nicht mehr so viel trinken


Tag 2 (Samstag)

Der Rasenmähermann und sein Sohn (Sams) mähen wieder los. Wir haben jetzt allerdings gar keinen Kater mehr, aber Weißwürste. Deshalb wurde wieder Weißbier getrunken. Und das Sonnensegel aufgebaut. Heute is Robeltag, am Tag 1 waren wir übrigens noch spontan wandern mit einem Bierfass. Das war doof. Aber wenigstens nich lecker. Gug:



Nach dem gegammel wurde also jetz gerobelt, nur Marian, Britta und Sabbl robeln nich. Im Lift verlier ich dann noch kurz meine Robelkarte (fliegt weit so ne Robelkarte).



Und wir kriegen den netten Hinweis nicht zu schaukeln. Joe war's. Versehentlich fahren wir dann zu weit und müssen kurz wieder ein Stück runterlaufen, dabei verlieren wir etwas an Alkohol. Deshalb mussten wir sehr schnell robeln. Tunnelblick:



Unten waren wir unten und sind dann wieder zum weitersaufen gelaufen. Und das lief wie ein Vulkan. Und Uno lief auch. Und Bolo, lecker. Dann haben sich vereinzelt Leute auf Steine zurückgezogen um Jägi vernichtet. Ein Frosch war auch dabei. Versuche die Hütte anzuzünden wurden leider von Sabbi sofort unterbunden. Doof, damit hätten wir uns die Endreinigung gespart.

Heute war übrigens auch Duschtag. Aber nur für die die nich gestunken haben.


Zusammenfassung
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Laufen läuft
Wer duscht wird nass
200 Jahre Musik
2 Tage Volkereffekt
Demnächst: BH
Weizen heizen
Es war so heiß wie ein Vulkan


Tag 3 (End of days)

Weißwurst, Weißbier, Eis. Wie immer. Später noch ne Vitaminschaufel für mich und Kässpätzle für Flo. Dazwischen gammeln.


Danach im Prinzip schon heim. Damit Marian schneller zurück is (damit er schneller wieder von zuhause weg kann), is er noch schnell auf den Geburtstag von Flo's Tante mit, auf Bier und Kuchen. Wir waren Doofs auf Cola und Burger. Boar da drin war mir schlecht. Jetzt will ich Doofs.

Bregenz ist eine große Stadt. Man braucht etwa 1:15 Std. mit dem Auto durch. Rechnet man sich aus wie weit man in 1:15 Std. fahren kann, z.b. auf der Autobahn, dann is Bregenz etwa zwischen 150 und 325 km groß. Auf der Autobahn war dann Stau weil Thomas, Sabbi, Lana und Maisgritzi vor uns hergegammelt sind. Als wir sie dann überholt haben kurz vor der Baustelle gings schneller. Vielleicht auch weil wir das Bier umgeladen haben. Das wurde laut Sabbi sogar echt noch getrunken, widerlich. Buääääh. In Ulm wurde dann noch geparkt:

Typ gugt ausm Fenster und sagt: "Hey, wie lang wollt ihr ihr stehenbleiben?"
Ich gug ins Fenster und erwidere: "Nich lang. Nur kurz."
Typ gugt ausm Fenster und sagt: "In ner Viertelstunde kommt n LKW..."
Joe gugt auch ins Fenster und widert: "Quatsch. Heute is Sonntag, da kommt kein LKW."
Typ schließt das Fenster. Er fluchte. Ich sah es gerade noch als er sich umdrehte. *


Zusammenfassung
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200 Jahre Musik
Rasen endlich fertig gemäht
Sternchen werden nicht erklärt **
Stau bringt keinen voran
Vermieter raffen wenn man sie verarschen will
Joe is pleite
Marian is noch immer unterwegs
Rasenmäher sin zu doof zum scharfe Fotos machen




Ja gut. Das wars. Ich bin total fertig. Nie mehr Urlaub :D
Joe is auch total fertig. Hat seinen roten Teller vergessen.
Der Iran is auch total fertig.


So, jetz wieder Bett.

Der Lornz

Haaa! Es geht nochmal weiter. Jetzt noch mehr Fotos. Hier drunter.


Sehr lecker...



Auch lecker.


Jetzt noch mehr Sabbi. Oha gug ich doof.


Schnaps.


Zwo, eins, Risiko!

Joar. Und wieder aus.

Gute Nacht :)

Freitag, September 05, 2008

...und wir sind immer noch da....:)

Für die, die mittlerweile glauben, wir wären verschüttet oder hätten uns in den Tiefen
von Berlin verloren.....wir sind noch am Start!:)
Und es sind sage und schreibe (wie lustig, das passt hier total:D) nur noch 3 Wochen dann
gehts schon wieder auf Heimreise! Was einen einerseits freut, weil endlich mal wieder Suff und Party und alle Leuts und so, isses hier doch ne tolle Zeit!
So an sich ist nicht mehr zu viel Spannendes passiert, es war ein ständiger Besuchsreigen!
Tini in Berlin

Elterns in Berlin

und Joe in Berlin:)

Genau und es gab ein tolles Gammelgrillen in Friedrichshain, wo wir uns alle mit
kiloweise tollen Sachen vollgestopft haben!:) (z.B. Dattteln im Speckmantel, Fleisch,
Tzatziki, Salat und was der Dinge mehr sind)

Später gabs dann noch massig Bier und Jägi für Sabbi und Joe!*g*
Demnächst lernen wir mal die Elena kennen, aber wohl nicht für so lange und wir haben
die tolle Wohnung dann noch 2 Wochen für uns, was sehr cool ist.
Ach ja, falls ihr versuchen solltet, Sabbi über ihr Handy zu erreichen, läuft das im Moment nicht,
weil es gab da so einen Unfall mit dem PIN und noch ist kein PUK da, um das ganze
wieder in Ordnung zu bringen! Deswegen sollte der PUK baldmöglichst auftauchen, sonst hauts.
Also falls einer den PUK sieht, bitte direkt einfangen und nach Berlin verschicken.
Wir lassen uns überraschen, was die restliche Zeit noch so bringt,
genießt noch die freien Tage wer kann;),
und auf bald
Ivonne und Sabrina

Dienstag, August 19, 2008

Über die Alpen Tag 5 - Rest

Moin, Gammlers... hier sin also mal die restlichen
Tage von dieser Rumlauferei... Das is jetz zwar durcheinander weil Tag 1-4 kommt zum Beispiel vor Tag 5 und auch Tag 6, aber vermutlich läuft dat. Also erst das da unten lesen im Prinzip. Hoffentlich is jetz nich zu viel geworden und das liest überhaupt noch wer :)

Und los:
Achso, dieser Gegenwart-Erzählstil is doll, dat klau ich jetz einfach und mach das auch :p

Und nochmal los:


TAG 5

Nachdem wir irgendwann mal aufgestanden sin, die Zeit is mir entfallen und dem Tagebuch-Gammel-Laufzettel-Gekritzel auch, war sicher sehr spät, bestimmt kurz nach 8, wollten wir auch gleich mal Frühstücken, so richtig echt jetz. Weil die Hütte war im Prinzip gleich daneben, davon sin wir zumindest ausgegangen, war ja am Tag vorher noch da. War dann auch an diesem Tag noch da. Aber kein Frühstück war da. Dafür gabs schwarzen, leckeren Kaffee für Joe und Apfelschorle für mich. Und Wassermilchpulvermüsli für Joe, Wurst für mich. Lecker. Ich hasse das Müsli inzwischen. Ich habe es schon zu oft gegessen. Zuletzt und auch zum ersten mal am Tag 2. Wir laufen dann also frisch gestärkt gleich mal los in die falsche Richtung und dann wieder zurück nach dem Weg fragen, dat fanden die Hüttenmenschen witzig. Wir fanden's toll dass es nur bergab ging an dem Tag, und nicht mal so bergab wie der Originalplan war weil wir mit viel (!) Raff und etwas Hilfe von der Wanderkarte eine Abkürzung ausgerafft haben, deshalb reduzierte sich - jetz schreib ich in der falschen Zeit, gar nich so einfach - ääh reduziert sich der Abstieg auf nur noch 461m und die Kilometers auch irgendwie. Das Ziel heißt jetz Partnun und da soll auch Berni hin. Heute. Auf dem Weg nach unten entdecken wir einen kleinen Gammelsee. Berni sagt er braucht noch bissle. Wir beeilen uns trotzdem, wolln aber erst noch zum See. Dazu müssen wir eine Ziegenwiese kreuzen. Die Ziegen schützen sich heimtückisch mit Strom. Nachdem der Grashalmtest uns sagt dass der Strom grad nich da drin is fass ich hin. Strom is doch da. Das ist außergewöhnlich unerfreulich. Aber wir schaffen's dann doch drüber.
















Eine Ziege versucht dabei auszubrechen, eine andere frisst Teile von Joe's Hut und der Rest kuschelt wild auf uns los. Jetz Vollgas. Blöde Viecher. Auf der anderen Seite stellt sich raus, dass es auf der Wiese keine Zecken gab und der See ein Touri-See is mit vielen nervenden Schweizern die aus Prinzip auf ihren "Grüzi"-Gruß immer ein schönes "Hallo." oder "Moin." als Antwort kriegen. Es geht also schnell weg vom See in Richtung Apfelschorle. Im Dorf is irgend nen Fest. Ein Schweizer erzähl was über Lautsprecher. Man versteht nichts. Der schwätzt nich deutlich. Nach einer Apfelschorle gehts weiter Richtung "Nächster-Tag-Weg" um einen Zeltplatz auszukundschaften. Das geht schnell und der is geil. Und am Bach und in der Sonne und mit Bäumen für Feuer. Jetz fehlt nur noch Berni. Der sagt er braucht noch ne Weile. In der Zeit waschen wir unsere Klamotten und basteln eine Ultrasupermegawäschehalterung. Und Gammeln. Berni sagt er braucht noch ne Weile. Es wird später. Wir sagen Berni er soll Bier mitbringen. Berni sagt er braucht noch ne Weile. Irgendwann isser dann in Partnun und ich mach mich auf die Suche. Auch das dauert eine Weile. Aber dann is Berni da und auch das Bier. Und mehr Jägi und Sprühsahne. Außerdem Brot, Landjäger und Powerriegel.
















Es wird jetzt versucht Feuer zu machen. Erst mal mit Magnesium. Letztendlich brennt's dann auch (das Magnesium). Nächster Versuch: Feuerzeug. Jetz brennt alles andere auch. Das mit dem Feuerzeug soll uns erst mal einer nachmachen. Die Steinzeitmenschen ham das nich gerafft. Skrupel über das Benutzen der am ersten Tag im Hofer gekauften Nürnberger (5 Tage in der Sonne und auch 5 Tage vorm Verfallsdatum) werden vom Hunger vernichtet, kurz vor den Nürnbergern selbst. Dann gibts noch Landjäger und Jägi und Bier und ziemlich viel mehr Sternenhimmel als sonst irgendwo. Letztdendlich gibts Bett. So spät wie noch nie und auch später nie mehr. 1 Uhr oder so, kee raff. Robel, robel, robel.


TAG 6

Frisch und mit Kater gehts heute ans Werk, es wird beschlossen erst mal bissle zu laufen vorm Frühstück. Tagesziel ist Gargellen, aber da wollen wir nich hin weil dat is Quatsch. Wir wollen in ein Kaff etwa 150m höher. Dazu haben wir einen Aufstieg von 650m vor uns. Der Aufstieg erweist sich als bös. Vor allem ohne Frühstück. Das Wetter is dabei aber ganz nett, keine Sonne aber auch kein Regen. Oben auf dem Joch gibts dann zunächst Frühstück und die Entscheidung nicht mehr ohne Frühstück loszulaufen. Ich enthalte mich, ich mag kein Frühstück. Oben treffen wir einen Schweizer. Der fragt uns wo wir herkommen, geschmückt mit vielen Wörtern die wir nicht verstehen. Außerdem schwätzt auch dieser Schweizer nich deutlich. Wir sagen ihm wo wir herkommen und wo wir hin wollen. Er meint wir sollten lieber zu einer anderen Hütte am gegenüberliegenden Berg gehen. Da wo wir herkommen. Wir sagen ihm dass das die falsche Richtung für uns ist und sagen nochmal wo wir hin wollen. Er sagt dass wir aber schneller bei der anderen Hütte wären. Wir sagen ihm dass uns das nichts bringt. Er verliert so langsam die Geduld mit uns. Sagt nur noch dass die andere Hütte aber schöner wäre, odr, und geht seines Weges. Eigentlich hat er das 10fache gesagt aber wir haben's nicht verstanden.
















Nur noch dass bei den Österreichern außerdem Scheißwetter is, odr. Als wir im Skigebiet von Gargellen ankommen fängt's an stark zu nieseln. Deshalb werden die Rucksäcke und Schlafsäcke und alle Säcke dieser Welt mit Müllsäcken zugedeckt und es geht weiter zur Bergstation der Gondel. Da gibts Apfelschorle. Das Wetter wird wieder leicht besser und wir gehen weiter Richtung Vergalda (nachdem wir herausgefunden haben, dass unsere Abendessen-Ziel-Alm nicht mehr existiert und die andere Ruhetag hat). Unten angekommen finden wir heraus, dass die einzige Pizzeria im Dorf zu hat. Und im einzigen Hotel vom Dorf gibts kein Essen. Also gehts doch nach Gargellen. Wir haben keine Lust auf kalte Landjäger und trockenes Brot. Für Feuer is es zu nass. Außerdem haben wir auch keine Lust auf warme Landjäger und trockenes Brot. In Gargellen finden wir erst ein Ultra-Nobel-Restaurant in einem Ultra-Super-Feriendorf-Hausansiedlungs-Dings. Danach dann was leckeres. Und da gabs unter anderem Champignonschnitzel :). Anschließend wieder raus in Regen, Zeltplatz suchen und schnell da rein. Kalt, nass. Bett.


TAG 7
















Los gehts um 9:30 zur Tübinger Hütte auf 2191m. Das heißt 1092m hoch und 16km Weg. Erstaunlicherweise lief das aber ganz zügig. Nach etwa 1,5Std gabs erst mal ne Pause auf ner Alp, da waren viele viele Leute die da gugen wollten wie man Käse macht. Knödelsuppe und Spezi gabs trotzdem. Und für mich ne kurze Einführung ins Käsemachen. Weil ich da rumstand und doch nur so ne Suppe wollte. Hab aber nur mitbekommen dass er keine Leute in seinen Käsekeller lassen darf wegen der Hygiene aber ihm wars dann doch egal, deshalb durften alle rein da. Ich wollte nich. Wegen der Hygiene.
















Danach gibts zum Aufstieg nich mehr so viel zu sagen, der Weg wurde aufgrund der Höhe immer steinhaltiger und am Ende sind wir fast nur noch über Geröll gelaufen. Auf der Hütte angekommen war's seltsamerweise erst halb 4. Deshalb wurde konsumiert. Und der Plan gefasst da jetz drin zu ratzen. Und duschen. Und Klamotten waschen. Weil da gibt's einen Trockenraum. Blöderweise sind das Sparfüchse, deshalb is der nich beheizt, erst nach Beschwerde dann, aber vermutlich auch nur bis wir außer Sicht waren. Jetzt ist noch unendlich viel Zeit übrig die wir damit verbringen Malefiz zu spielen. Mit der Regel: Alle Männchen müssen da oben rein. Das dauert etwa 4 Stunden, gefühlte 10. Davor wird uns noch das Bezahlungssystem der Hütte erklärt. Wir kriegen eine Karte. Diese Karte müssen wir immer bei uns tragen, die Karte wird am Abend wegbezahlt. Auf der Karte wird unsere "Konsumation" eingetragen. Dieses Wort gefällt uns so gut dass wir die Karte sehr voll konsumationieren.
















Plötzlich ist der Gästeraum randvoll und alle fangen gleichzeitig auch an Konsumation zu betreiben. Nachdem wir uns immer wieder erzählen wie schade es ist, dass es hier keine Spaghetti Bolo oder Kässpätzle gibt hören wir (nach unserer Suppen- & Brot- & Wusa-Bestellung) am Nebentisch wie ein kleines Kind überlegt ob es jetz Spaghetti Bolo oder Kässpätzle essen will. Ich geh hin und frag die Wirtin ob's das auch gibt. Sie sagt "Natürlich!". Ich frage sie woher man das weiß weil davon nix in der Karte steht. Sie gugt grantig und sagt das erfährt man von ihr. Woher man erfährt dass man sowas von ihr erfährt frage ich lieber nicht. Ich sage ich will jetz Kässpätzle. Sie sagt das sind keine Kässpätzle, das sind Käsnudeln. Das ist was ganz anderes. Ich will keine Käsnudeln. Das kleine Kind schon. Bolo wollen wir dann irgendwie auch nicht mehr. Die Käsnudeln sind letzendlich die perfekten Kässpätzle incl. Röstzwiebeln. Wir sind beleidigt. Das Kind isst zwei Gabeln. Der Rest geht zurück. Wir sind sauer. Ich gewinne beim Malefiz und freu mich.
















Jetzt wird aus dem Schlafraum, der inzwischen vereinzelt als solcher genutzt wird, der Jägi geholt und vor der Hütte gesauft. Dann geht's ins Bett. Inzwischen wird der Schlafraum ausgiebig genutzt. Wir sind nich gerade leise. Joe funzelt ca ne halbe Stunde mit der Taschenlampe rum und notiert auf seinen Laufzettel. Ich muss sehr laut furzen. Jetzt sind auf jeden Fall vermutlich mindestens alle im Raum wach. Bett.


TAG 8
















Es wird früh aufgestanden. Wegen Frühstück. Wir sind trotzdem die letzten die Aufstehn. Die Klamotten aus dem Trockenraum sind nicht trocken, das ist schade.
















Los gehts um Punkt 10. Der Tag heute ist ein eindeutiger Lullitag, 300m Aufstieg, 10km Weg. Ziel ist der Silvrettastausee bzw eine Hütte die da drunter rumliegt. Nach gefühlten 10km leichtem Anstieg gehts dann megamäßig und steil gefühlte 1000m hoch. Oben sieht man den Stausee. Sieht weit weg aus. Angeblich 6,5km. Es geht also wieder runter. Leider zu tief. Tiefer als der Stausee. Nach gefühlten 10km sind wir unten und es geht durch ein Tal. Der Stausee ist immernoch sehr weit weg. Nach weiteren vielen gefühlten Kilometern und auch Höhenmetern sind wir endlich da. Wir sind uns sicher das waren keine 10km. Es ist halb 3. Aber es gibt Spezi und Kässpätzle. Außerdem kommt ein Riesenhund vorbei. Aber das is jetz egal. Es bewölkt. Im Prinzip genau als wir ankommen. Bis dahin war vollgas Sonne. Wir gehen weiter weil wir einen Zeltplatz suchen wollen. Der Stausee ist voller Touristen (nich innen drin aber außen rum). Deshalb laufen wir da schnell weg. Letztendlich verlaufen wir uns, das fällt uns aber erst auf als es zu spät is. Ich glaub das is immer so. Keiner hat mehr so richtig Lust, deshalb wird ein Zeltplatz neben dem Bach da gesucht.
















Die Wiese is entweder ein Sumpf oder hubbelig. Wir packen Säge und Messer aus und sammeln Gras. Das Gras kommt auf unseren Zeltplatz. Um die Hubbels rum. Das läuft und sieht doof aus. Feuer machen läuft natürlich mal wieder nich. Es gibts keine Bäume, nicht mal Sträucher. Wir sind zu hoch (ca 2100m).Also mal wieder: Jägi, Sprühsahne, Bett.


TAG 9
















Heute is Raffertag. Los gehts um halb 10. Raffgrad 3, höchster Schwierigkeitsgrad für normales Bergwandern. Allerdings haben wir uns ja gestern verlaufen, deshalb wird mit Kompass & Karte der Weg angepeilt und kreuz und quer den Berg hochgelaufen. Wir finden den Weg sogar. Nach ner Weile normalem Aufstieg fängt schließlich der Raff an. Paar Schneefelder und statt Weg nur noch Geröll bzw Steinbrocken liegen rum. Außerdem ist der Aufsteig steil wie nie. Sehr geil. Uns kommen zwei Leutz entgegen die sagen auf der anderen Seite gehts noch viel krasser runter. Mehr Leute haben wir noch nicht getroffen heute. Alles Lullis bestimmt. Irgendwann sind wir dann oben auf 2839m, unser höchster Punkt. Sieht geil aus da oben. Ich bin am Arsch (wie so oft :)) und will nur da sitzen. Joe & Berni erklettern noch zum Spaß den Gipfel der da um das Joch rum is. Man kann jetz schon die Zielhütte (Jamtalhütte) sehen. Sieht tief aus, wir müssen noch knapp 700m runter. Das läuft. Der erste Teil ist tatsächlich Megaraff 3 und macht auch Megaspaß. Teilweise rutscht man einfach nur noch auf dem Geröll rum. Auf dem zweiten Teil der langsam wieder Lulli wird kommt uns ne Familie mit 3 Kindern entgegen. Die haben auch ein Zelt dabei und machen im Prinzip dat Gleiche wie wir. Die Kinder finden's sichtlich doof. Wir freun uns auf Essen & Apfelschorle. In dem Moment in dem wir uns hinsetzten ziehen schon wieder Wolken auf. Der Bedienungstyp sagt es regnet und gewittert heute. Und morgen den ganzen Tag. Und wir sollen in der Hütte schlafen und nich im Zelt. Wir finden der will uns verarschen. Und wir sin keine Lullis. Deshalb schlappen wir nach dem Essen auch gleich wieder los. Unser Ziel ist eine Hochebene etwa ne halbe Stunde oberhalb der Hütte.

Nach 10 Minuten fängt plötzlich der totale Regen an. Und Gewitter. Wir nehmen die nächstbeste Wiese und wollen das Zelt aufbauen. Letztendlich rennen wir nur blöd im Kreis rum, verheddern die Zeltstangen, bringen alles durcheinander und werden triefnass. Das Innenzelt auch und die Rucksäcke. Nachdem das alles so notdürftig steht springen wir ins Zelt und frieren erst mal ein bisschen. Draußen donnert's. Ich hab keinen Jägi mehr.
Wir beschließen das Zelt aufzugeben (außerplanmäßige Abschreibung) und in der Hütte zu schlafen (im Zelt steht Wasser). Auf dem Weg nach unten verschwindet das schlechte Wetter plötzlich wieder --> blauer Himmel. Die Leute in der Hütte haben Spaß. Die Hüttewirtin is sauer und sagt wir wären doof. Und könnten auch im Vorraum schlafen. Weil heut nacht wird's wieder schlecht. Ein Opa informiert uns allerdings er wäre in seinem Leben schon öfter nass geworden, allerdings danach immer wieder getrocknet. Das überzeugt. Wir zocken Robelrolle und gehen wieder zum Zelt. Das Zelt wird neu aufgebaut und getrocknet. In der Nacht gibts ein sehr lautes Gewitter. Wir gedenken der Familie die's vermutlich oben auf dem Joch total abgekriegt haben. Die Kinder werden nie mehr irgendwohin laufen in ihrem Leben, vor allem auf keinen Berg.


TAG 10
















Weil wir so nah an der Hütte sind und weil wir den Weg sowieso schon zu oft gelaufen sind gestern, beschließen wir heute in der Jamtalhütte zu frühstücken. Es ist 8 Uhr, ct. In der Hütte ist schon alle geputzt und aufgeräumt. Wir fragen die Wirtin nach Frühstück. Sie rastet irgendwie total aus. Was wir uns denken. Jetzt. Um diese Zeit. Frühstück gibts von halb 7 bis 8. Also ne. Das wäre klar gewesen. Wir sagen dass wir das nicht wussten. Sie wird sogar noch ein bisschen grantiger, es wundert uns dass das möglich ist. Sie hätte das auf jeden Fall gesagt mit der Frühstückszeit. Und das geht jetz nich. Joe will ihr sagen dass wir doch im Zelt geschlafen haben und nicht in der Hütte. Sie lässt ihn nicht ausreden. Ich frage ob's dann irgendwas anderes gibt. Dann is sie noch mal viel mehr grantig. Ob sie jetz dem Koch sagen soll er soll jetz mal kochen, echt jetz, nachdem alles geputzt is oder so. Joe will sagen dass wir aus dem Zelt kommen. Wird unterbrochen. Sie läuft weg in die Küche. Wir wollen grad wieder gehen, da kommt sie mit ordentlich Wurst, Käse, Brot usw angelaufen. Schimpft aber noch. Ob wir das überhaupt gebucht haben, das Frühstück. Wir sagen nein. Ob wir zum ersten mal auf ner Hütte sind, ob wir überhaupt von irgendwas Ahnung haben und wo wir geschlafen haben will sie jetzt wissen. Endlich kommt Joe zu Wort. Jetz erklärt sie uns dass wir das doch gleich sagen sollen. Sie kann sich auch nich alle Gesichter merken. Und weil wir vom Zelt sin dürften wir alles sagt sie. Deshalb krieg ich auch 2 große Spezi statt Tee. Und es gibts soviel Tee wie wir wollen. Auch zum mitnehmen. Nette Frau. Dann geht's los. So um halb 11 etwa. Das Wetter sieht den ganzen Tag bedrohlich aus, allerdings laufen wir immer in die Richtung wo's gut is. Deshalb regnet's auch nich. Auf halber Strecke treffen wir schwarze Riesenbullen, 6 Stück davon. Die Viecher stehen mitten auf unserem Weg und gugen uns blöd an. Als wir auf sie zulaufen drehen sich schon mal zwei um und wollen Platz machen. Joe beschließt die Tiere anzukommunizieren. Joe sacht "Muuuuuuuh!". Die zwei Bullen bleiben stehen. Drehen sich um. Die ganze Herde wir plötzlich sauer und kommt auf uns zu. Wir gehen ganz schnell wieder weg und irgendwie um die Bullen außen rum. Puh. Danach wird Käse auf ner Alp gekauft. Der Käse is laut Beschriftung "fett & lecker". Stimmt.
















Jetz gehts weiter nach Ftan. Auf dem Weg treffen wir auf zwei kleine Mädels. Die hatten dann wohl Angst vor unserer äußeren Erscheinung und sind weggerannt bis andere Leute gekommen sind. Sowas. In Ftan wird eingekauft und der Weg nach Scoul, unser Tagesziel, gesucht. Dabei verlaufen wir uns. Und das Wetter wird schlecht. Es geht eine zeckenfreie Wiese runter zum richtigen Weg. Dann fängts an zu regnen. Wir haben da jetzt keine Lust drauf und setzen uns unter einen Baum/ Strauch / Irgendwas. Die Zeit wird damit verbracht Feuer zu machen. Allerdings is alles nass. Boden, Holz, Luft. Deshalb dauert das etwas länger. Aber läuft. Dann gibts Landjäger, den fetten Käse und Baguette aus Ftan. Schließlich gehts weiter. Durch Scoul durch auf der Suche nach einem Zeltplatz. Gibt's aber nich und wir beschließen einfach mal ne Nachwanderung zu machen. Das wird dann allerdings doch recht hart weil es immer dunkler wird, wir nur zwei Taschenlampen haben und in einem Flußtal laufen in dem Zelten unmöglich ist. Irgendwann um halb 11 sind wir uns nicht mehr sicher ob wir richtig sind. Zum Glück war da dann eine Zeltmöglichkeit (unter Einsatz der Säge) im Wald. Nach etwas wüten und viel Moos sammeln und Steinen entfernen gings ab ins Bett. Haben uns eine Nachwanderung heller vorgestellt.


TAG 11

Die Kameras sin beide platt und wir auch. Gestern war's zu hart. Sind mindestens 26km gelaufen. Tageziel wäre S-charl, aber wir wollen unbedingt heute schon in Taufers ankommen. Allein schon wegen Pizza. Aufbruch war dann um halb 11. Der Weg ging ewig an ner Strasse lang. Das stellte sich dann allerdings als Abkürzung heraus. Zumindest eine zeitliche Abkürzung. Und eine wo man sich selber nich viel bewegen muss. Naja, plötzlich waren wir in S-charl. Da gabs Frühstück. Müslireste, Riegelreste und Spezi. Und Kaffee. Von da mussten wir über ein "Jöchl" nach Taufers. Das "Jöchl" is ein Megalullijoch. Aber das war gut weil Berni und ich nur noch am humpeln warn :). Der Weg war auch ein Megalulli. Eher ne Strasse mit ganz wenig Gefälle. Auf halbem Weg nach Taufers liegt übrigens die "Hitleralm", zumindest war das auf dem Schild so zu entziffern. Deshalb sind wir da schnell weiter (und weil's keine Apfelschorle gab). Ich wurstel glaub öfter mal mit der falschen Zeiterzählform rum merk ich grad. Mhm. Also jetz wieder richtig. In Taufers sind wir dann recht schnell. Britta glaubt nich dass wir alles so schnell gelaufen sind. Komisch. Aber sie holt uns trotzdem. Es geht direkt in die Pizza Stern. Da gibt's dann Naturpark, Tonno und (Dr.)Haus Pizza. Ich will ne doppelte Naturpark. Die Frau sagt ich soll das lassen, das hat kee Platz aufm Tisch. Am Ende hab ich nur die halbe Naturpark gegessen und will keine zweite. Aber Joe & Berni. Jetz geht's nach Goldrain. Adrenalin beginnt zu fließen. Es wird dunkel und wir haben noch keinen Zeltplatz! Und wir sind müde. Blöde Angewohnheiten. In Goldrain passiert heute nicht mehr ganz so viel. Wir bauen Cuba, saufen Forst und gugen Filme.


RESTGAMMELEI

Die restlichen 2 Tage (Sonntag & Montag) sind eigentlich recht schnell erzählt. Wir sind am Sonntag gegen 8 aufgestanden (wie immer). Dann wurde Käsefondue und Bolo-Zeug eingekauft. Dabei hab ich vergessen genug Geld mitzunehmen und musste nochmal zurück, Britta und ich haben uns 5mal immer wieder am Käsestand angestellt weil wir was vergammelt haben und ich hab aus versehen an der Kasse 20 Euro zerfetzt und dann noch mein ganzes Kleingeld runtergeworfen. Und wir haben vergessen Brennpaste zu kaufen. Brennpaste war zwar in der Bude, das hab ich aber verraft. Is mir am Montag erst wieder eingefallen.
















Dann wurde ein Malefizspiel nach tausenden von Versuchen auf eine Pizzaschachtel gemalt und auch gespielt (wieder Stundenlang).
















Anschließend und aber auch dauernd zwischendrin haben wir Filme geschaut. Unter anderem zwei Buds Spencer Filme, Panzerschiff Graf Spee ("Ich möchte Protest einlegen, sie haben mein Schiff versenkt obwohl ich mich in der 3-Meilen-Zone befunden habe!" "Hm, das ist schlecht. Ich mache Ihnen einen Vorschlag. Ich halte fest dass Sie Beschwerde eingelegt haben und ich die Beschwerde entgegengenommen habe. Wollen Sie etwas trinken?" "Ja, gerne." "Diese Flasche habe ich von einem anderen Schiff erbeutet." "Die Gläser auch?" "Nein, die sind wieder von einem anderen Schiff"... usw), und diverses anderes Zeug, davon fallen mir die Titel nich mehr ein.
















Also nochmal. Am Sonntag gabs Käsefondue und am Montag Bolo. Und dann sin wir heim. Da waren wir dann kurz vor 24 Uhr.




Soooo... das war's auch schon wieder... jetz geh ich gammeln. Und wer sich jetz wundert warum hier drunter Tag 1-4 steht der hat's verraft und muss alles nochmal in der richtigen Reihenfolge lesen. Selber schuld.


Bis bald & Gruß nach Berlin und wo grad alle stecken.
der Lornz

Montag, August 18, 2008

Über die Alpen Tag 1-4



Die folgenden Schilderungen werden euren Vorstellungshorizont um einiges erweitern!

3 Männerunzählige Kilos schwer
200km weit
10000m hoch (und wieder runter)
11 Tage lang
bewaffnet mit einem bloßen Messer
in unwegsamen Gelände
unter Extremstwetterbedingungen

Aber lest selbst...


TAG 1

Los gehts um 12:00 in Feldkirch,AU. Das liegt n Stück südlich vom Bodensee. Der Bernie ist so freundlich uns da abzusetzen,er selbst kann erst n paar Tage später dazustoßen.



Unter sengender Sonne traben Lo und ich dann los, und müssen gleich mal hoch da Feldkirch bloß auf 450m liegt (Unverschämtheit). Der erste Aufstieg geht zur Feldkircher Hütte auf 1200m, das letzte Stück im Wald ist auch gleich schön steil ;) Auf der Hütte gibts ersma Apfelstudel + Apfelschorle...



Weiter gehts... Nach ner Weile (ist schon 17:00 ca) erreichen wir n Bauernhof, wo wir gern Zelten würden. Es zieht sich nämlich langsammerklich zu und beginnt zu niseln. Der Bauer hat allerdings Lo, Lana und Chrissi schon letztes Jahr weiter geschickt. Wir versuchens trotzdem - der Bauer sitzt draußen mit seinen ca 20 Kindern die alle gleich aussehen. Er meint wir solltennoch n kleines Stück hochlaufen, da wär ne schön geschützte Wiese...

Der Sack - der Aufstieg zieht sich ewig hin und der Regen wird stärker. Ich presche vor um den Zeltplatz zu erkunden. Dieser liegt auf ca 1600m und entpuppt sich als Buckelpiste mit geschätzten 20° Steigung... Da es mittlerweile jetzt echt mal regnet und donnert is das aber egal - Zelt aufgestellt, alles Zeuch rein. Reinkrabbeln braucht man nicht, man fällt rein ;-) Wir ham uns gerade ausgebreitet da gehts Gewitter los, aber nich zu knapp - schön laut! Irgendwann wirds dann auch mal dunkel und man kann ratzen - das klappt trotz der Umstände erstaunlich gut... *g*




TAG 2

Wir werden um 7:30 von der Sonne geweckt - zur Belohnung gibts ne klasse Aussicht, die Umgebung sieht aufmal viel lieblicheraus... Wir trocknen das Zelt in der Sonne und brechen auf.



Erstes Etappenziel bis zum Frühstück ist die Saroja-Alpe - besteht ansich aus nem Stall, n paar Schafen und nem Schäfer. Der Schäfer ist leider nicht am Start, dafür aber die Schafe. Und wir können unseren Wasservorrat auffüllen. Wir gammeln uns erstmal hin, es ist inzwischen wieder richtig heiß. Zum Frühstück gibts Milchpulver in Wasser mit Kraft-Müsliund viel Zucker. Schmeckt ganz ok...



Von der Alpe sieht man schon den Gipfel der unser nächstes Ziel sein wird (aufm Bild der hintere Gipfel).Der Garselli-Kopf liegt auf 2100m, der Aufstieg geht durch ne schöne Schlucht in der ca 1000 Schafe gammeln. Gegen 14:00 sind wir dann oben - gibt nen schönen Rundumblick, man sieht den Bodensee in der Ferne, den Rhein sowie Vaduz in Liechtenstein,welches man in D-land ne kleine Kleinstadt (auch Kaff) nennen würde - immerhin hats 3 Handynetze...



Wir machen erstmal Mittag - Stangensalami und Brot. Dat schmeckt so richtig. Jägi auch! Wir denken jetzt, für heute wär die Zeche gezahlt und es geht bloß noch runter (lauf Laufplan stimmt das auch) ja ne, is klar! Erstmal runter und den nächsten Gipfel wieder hoch, dann wieder runter und n Stück wieder hoch... Wir gehn ziemlich platt.

Dann erreichen wir den Fürstensteig, der prinzipiell runter zu unserm Tagesziel führt. Lo kennt den noch vom letzten Jahr. Der Abstieg macht Laune, es geht an nem riesigen Felsen entlang bergab - man hält sich an Sicherungsriemen fest - sonst fällt man. Unmittelbar vorm Ende (den Ausgang sieht man schon) gehts dann nich mehr weiter. Damn! Da fehlen einfach 10m Weg. Man kann auch nich woanders weiter da der Weg in den Fels gehauen ist. An dieser Stelle war wohl mal ne Brücke oder ähnliches. Letztendlich müssen wir umkehren - also den ganzen Weg wieder hoch - das schlaucht. Zudem wissen wir dass der alternative Wegvom oberen Punkt des Fürstensteigs nur über den Kamin geht - das nervt. Nachdem wir den Fürstensteig also hochgeklettert sind (ca 150m), gehts nochmal weitere 200m steil hoch. Jetzt schlauchts echt mal. Oben angekommen sind wir total fertig und es is auch schonnach 5, leider nicht viel Zeit zum ausruhen.

Ab jetzt gehts wirklich nur noch bergab - das Tagesziel liegt auf 1400m. Irgendwann kommen wir an nem Hof vorbei wo 2 ältere Herren vor sich hin gammeln. Die Sache mit dem Fürstensteig glauben die uns nicht - der eine meint er wär den gestern noch komplett gelaufen. Allerdings sei heute noch keiner von da her gekommen. Tja... Er ist aber so nett und zeigt uns ne Abkürzung zu der Hütte Sücka, wo wir dann um 19:00 ankommen.

Wir fragen die Wirtin nach ner Zeltmöglichkeit - sie meint es gibt da sone Wiese n Stück bergauf aber sie weiß nich ob die taugt... Bettenlager + Frühstückwürde 15€ kosten. In Anbetracht der Strapazen des Tages entscheiden wir uns in der Hütte zu bleiben. Im Bettenlager ham wir einen Schlafraum für uns allein - sehr genial. Zudem gibts ne Dusche. Und geschlemmt wird auch, Gulaschsuppe und so... *g*

TAG 3
Als wir aufwachen regnets in Strömen. Wir gammeln ersma zum Frühstück. Als wir dann um 9:00 aufbruchsbereit sind wirds zum Glück besser...



Vorläufiges Ziel ist die Pfälzerhütte auf 2100m. Der Anfang is sehr angenehm zu laufen, auch weils heut n bissel kühler und bewölkt ist. Unterwegs müssen wir einen reißenden Wildbach überqueren, der ca 1,50m breit ist. Lo schaffts trotzdem reinzutrappen ;-) Das letzte Stück zur Hütte geht dann ne sehr steile Wiese hoch und wir sind um 14:00 oben. Wir wissen nicht wieso es schon so spät ist, angeblich sollte die Etappe nur 3h dauern...


Jetzt ist die Frage ob noch weitergelaufen wird. Die nächste Etappe dauert angeblich 3:30h aber mit den Zeiten hats eigendlich noch nie so hingehauen. Wir fragen in der Hütte nach, die meinen auch 3-4h, allerdings sind für den Nachmittag schwerste Gewitter gemeldet und die Route führt ungeschützt über ein Hochplateau. Wir entschließen uns fürs Weiterlaufen *g*Es geht dann ersma noch 200m hoch und wird zunehmend felsiger. Oben laufen wir dann ne ganze Weile durch ne unwirtliche Felslandschaft. Vereinzelt liegen noch Schneefelder rum. Zudem steigt langsam Nebel auf, irgendwann sieht man bloß noch n paarMeter weit. Zudem hört man schon Gewittergrollen. Hier oben Gewitter wär echt mies, wir geben also Gas!

Aufmal liegt ein riesiges Tal vor uns und die Hütte is auch schon sichtbar. Es dauert allerdings noch ne ganze Weile weil wir komplett am Berghang ne Kurve laufen müssen. Wir kommen um 18:00 an der Schesaplanahütte (1900m) an. Da ist die Hölle los, wir gammeln in nen Nebenraum und saufen Apfelschorle. Nachm Verschnaufen fragen wir wegen Zelten. Der Chef meint kein Problem wir können aufseinen Wiesen zelten - er schickt uns in einen umzäunten Bereich der als Hubschrauberlandeplatz dient. Er meint wenn heut nachtein Heli kommt müssen wir weg. Da es langsam zu regnen anfängt bauen wir gleich unser Zelt auf und gammeln danach wieder in die Hütte. Wir bestellen Gulaschsuppe und da gehts auch schon draußen los. Als es nach ner Weile kurz nachlässt rennen wir ins Zelt. Heut tut irgendwie alles weh, Schulter vorallem. Zum Glück haben wir Medizin dabei *g* Nach ein paar Schluck Jägi wirds dann auch irgendwann dunkel. Leider raffen das die Kühe drumherum nich und bimmeln die ganze Nacht durch. Egal ratzen läuft trotzdem...


TAG 4



Wiedermal beginnt der Tag mit Sonnenschein! Das Panomara ist genial! Wir trocknen unsere Sachen aufm Zaun und kommen erst um 11 los.

Zunächst gehts 400m hoch aufs Cavelljoch, um 14:30 sind wir oben. Das Wetter ist klasse, ab und zu ziehen kleine Wolkenschwaden um uns rum. Ziel des Tages ist die Carschinahütte, doch bis dahin is noch n weiter Weg. Unterwegs fragt Lo n paar Leute mit gequältem Ausdruck "Gehts ab hier nochma hoch??" Antwort Typ:"Ja" Antwort beide: "Läuft!!" Typ: *???*
Läuft dann schon irgendwie aber hart wars... Sind dann um 18:30 an der Hütte auf 2221m. Sehen kurz vorher schon einige nette Zeltgelegenheiten *freu*
An der Hütte angekommen wollen wir ansich bloß was Essen und Trinken. Die Leute da sind allerdings etwas seltsam - oder gestresst weils so voll ist. Anfragen nach einer Karte werden bewusst ignoriert, stattdessen will uns der Wirt sein Menü andrehen. "Jetzt hier Ja oder Nein?! Bergsteiger-Menü: Suppe Salat Spätzlepfanne" Lo: "Welche Suppe?" Wirt: "Suppe halt!! Ja oder Nein??" Aufgrund akutem Hunger entscheiden wir uns für Ja.Das Menü ist dann das beste Essen bisher. Gibt von allem Nachschlag bis satt. Lo hat irgendwie Durst. Wir "teilen" uns ne 1,5l Apfelschorle (ich hatte ein Glas), zudem gönnt er sich noch ne 0.5l Schorle, 0.5 Spezi und 0.3 Spezi - krank!

Wir gammeln danach hinter die Hütte zum Zelten. Endlich mal schönes Wetter abends und kein Stress beim Aufbauen. Blöderweise gibts hier oben kein Holz - jetzt Feuer wär klasse. Als wir im Zelt liegen, geht irgendwann Kuhgebimmel los und kommt immer näher. Aufmal schabts an unserem Zelt (??) Ich schau mal raus und hinterm Zelt schaun 3 Kühe hervor - sehr lustig. Dann rennen sie aufmal weg - hatten wohl schiss gekriegt kee raff... Die Wiese der Kühe is genial zum ratzen und das läuft dann auch.



So das wärs vorerst von meiner Seite, morgen stoßt der Bernie dazu und der Lo berichtet ;)